Spannung, Schmerz & Krankheit aus Sicht der traditionellen hawaiianischen Medizin (ein Körper-Geist-Ansatz)

Im Zuge dieser Niederschrift soll NICHT eine rein anatomische Sichtweise über die Entstehung oder die Definition von Schmerzen dargebracht werden. Hierüber haben sich, auf diesem Gebiet weit versiertere Damen und Herren, bereits mehrfach den Kopf zerbrochen.

Ich möchte Ihnen hier eine, in erster Linie, komplementäre Erklärung für die Schmerzentstehung, angelehnt an die traditionelle hawaiianische Medizin, geben.

Hierzu müssen folgende zwei Fakten aus der hawaiianischen Heiltradition in Betracht gezogen werden:

  1. Laut dem hawaiian Healing besteht jegliche Krankheit aus Spannung, die ein Ungleichgewicht in unserem Körper verursacht hat. Wir wollen an dieser Stelle einfach den Schmerz als Resultat dieser Spannung sehen.
  2. Im hawaiian Healing besteht unser individuelles Sein – abgesehen von unserem physischen Körper – aus drei Bewusstseinsebenen: Unterbewusstsein, Bewusstsein und Überbewusstsein.

Nun aber zum Thema Spannung und Schmerzentstehung (ich verzichte in weiterer Folge die Aussage „aus hawaiianischer Sicht“): Unser Unterbewusstsein hat, unter anderem, die Aufgabe, unsere Erfahrungen – also positive und negative Emotionen – zu speichern. Als Speicherplatz für diese Informationen dient unser physischer Körper (ja, Sie lesen richtig, nicht nur unser Gehirn speichert Informationen). Weiter hat aber unser Unterbewusstsein auch die Tendenz, dass es nicht leiden möchte – es wählt den vermeidlich schmerzfreisten Weg und scheut weiter auch Veränderungen! Positive Gefühle, wie Freude, Liebe, usw. verursachen natürlich kein Leid, somit legt unser Unterbewusstsein, diese Gefühle „offen sichtbar“, leicht und schnell wieder in unser Bewusstsein abrufbar, ab. Könnten negative Erfahrungen, wie die Auswirkungen von Stress (Wut, Angst, Zweifel, usw.) ungehindert, jederzeit in unser Bewusstsein zurückgerufen werden, so würden wir (und unser Unterbewusstsein mit uns) recht leicht wieder leiden können – so denkt zumindest unser Unterbewusstsein. Deshalb versteckt unser unteres Selbst / Basis-Selbst, diese negativen Erfahrungen und will sie unzugänglich machen. Hieraus resultieren in weiterer Folge Spannungen, an den verwendeten Speicherstellen. Negative Erfahrungen werden sozusagen in Spannungen versteckt.

Was können wir nun gegen diese Spannungen tun?

Es gibt im Hawaiian Healing sowohl Techniken, um der Speicherung von solchen negativen Erfahrungen vor zu beugen (hier kommt Huna als System für eine Lebenseinstellung zu tragen), als auch die Möglichkeit, mit der Hilfe, von Mentaltechniken, Atemtechniken und Körperarbeit, unser Unterbewusstsein zu überzeugen, dass die bestehenden Spannungen aufgegeben und die negativen Erfahrungen einfach aufgearbeitet, besser gesagt die Sichtweise auf diese Erlebnisse positiv geändert werden sollen.